An der Urversammlung am Dienstagabend präsentierten die Verantwortlichen der Gemeinde Bürchen unter Präsident Lehner Thomas die Jahresrechnung 2025. Dabei schliesst die Erfolgsrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 48’298.91 Franken ab. Der Cashflow beläuft sich auf 1.37 Mio. Franken. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 700’000 Franken. Mit 400’000 Franken für die Sanierung der Ibrigasse und 200’000 Franken für den Kauf eines Bettes im Martinsheim gehören die zwei Projekte zu den grössten Investitionsposten.
Die Nettoschuld beträgt per 31. Dezember 2025 ca. 3.1 Mio. Franken, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 4’021 Franken entspricht. Mit einem noch nie da gewesenen Cash-Flow von über 1,37 Mio. Franken sieht die finanzielle Situation der Gemeinde Bürchen rosiger aus als auch schon. Der Lonza-Boom, die wirtschaftliche Hochkonjunktur, die Vollbeschäftigung sowie die Zunahme der ausländischen Arbeitskräfte haben wesentlich zur massiven Zunahme der Steuereinnahmen geführt. Bei konstanter Wirtschaftslage und einer konsequenten Finanzpolitik ist Gemeindepräsident Lehner überzeugt, dass die Verschuldung auch in Zukunft reduziert werden kann und trotzdem ein beachtliches Investitionsvolumen zur Verfügung stehen wird.
Am Schluss der Versammlung fand ein interessantes Podiumsgespräch mit Jugendlichen der Gemeinde statt. Die Wünsche und Anregungen seitens der Jugendlichen wird der Gemeinderat in seiner Strategieplanung berücksichtigen.


